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Seit über 15 Jahren bin ich in der IT tätig. Zu meinen Kunden zählen neben Firmen und Vereinen, auch Privatkunden.
Dabei kann ich auch auf mein Know-How aus mehreren Zertifizierungen schöpfen um passgenaue Lösungen für Ihre Anforderungen umzusetzen.

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Microsoft Entra ID MFA: Abschaltung von SMS und Sprachanruf

Die Abschaltung von SMS und Sprachanruf (Voice) als Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) wird von Microsoft Entra ID schrittweise durchgeführt. Was nach einem technischen Detail klingt, hat ganz konkrete Auswirkungen auf Mitarbeitende die diese Methoden bisher konfiguriert haben, Ihre IT-Sicherheit und Ihren laufenden Betrieb.

Was ändert sich konkret?

Abschaltung von SMS und Sprachanruf

Microsoft hat angekündigt, dass die MFA-Methoden SMS und Sprachanruf (Voice) für Entra ID auslaufen:

  • Bis 01.09.2026: Jeder Benutzer der SMS oder Voice als MFA Methode verwendet, wird für Passkeys freigeschaltet und per Registrierungskampange zur Einrichtung aufgefordert.
  • Bis 01.02.2027: SMS und Voice können noch genutzt werden, werden aber zunehmend als „Legacy“ betrachtet.
  • Ab 01.02.2027: SMS und Voice werden endgültig abgeschaltet. Nutzerinnen und Nutzer, die bisher ausschließlich SMS oder Voice verwenden, werden dann zwangsläufig auf andere Methoden umgestellt, insbesondere auf Passkeys oder andere moderne MFA-Verfahren.

Wenn Sie bis dahin nicht aktiv umgestellt haben, passiert die Umstellung nicht kontrolliert durch Sie, sondern automatisch durch Microsoft–mit allen Risiken für Akzeptanz, Supportaufwand und Sicherheit.

Microsoft hat diese Änderungen in einem Learn-Artikel kommuniziert.

Warum Microsoft die Abschaltung von SMS und Sprachanruf

SMS und Sprachanrufe waren lange Zeit ein einfacher Einstieg in MFA. Heute gelten sie jedoch als unsicherer und anfälliger:

  • SMS können abgefangen oder umgeleitet werden (z.B. SIM-Swapping).
  • Sprachanrufe können manipuliert oder durch Spamming bestätigt werden, etwa durch Social Engineering.
  • Beide Methoden sind nicht phishing-resistent und bieten keinen starken Schutz gegen moderne Angriffe.

Microsoft setzt deshalb auf stärkere, moderne Verfahren, insbesondere:

  • Authentifizierungs-App (Microsoft Authenticator)
  • Hardware-Sicherheitsschlüssel (FIDO2)
  • Passkeys (passwortlose Anmeldung mit Geräten wie Smartphone, Laptop, Sicherheitsschlüssel)

Passkeys: Moderne Sicherheit – aber bitte kontrolliert

Passkeys sind eine moderne, passwortlose Anmeldemethode. Vereinfacht gesagt:

  • Die Identität wird über ein Gerät (z.B. Smartphone, Laptop, Sicherheitsschlüssel) bestätigt.
  • Es gibt kein Passwort, das gestohlen oder erraten werden kann.
  • Die Anmeldung ist phishing-resistent, weil der Passkey an die konkrete Website bzw. Anwendung gebunden ist.

Für Ihre Organisation bedeutet das: Passkeys können die Sicherheit deutlich erhöhen–wenn sie geplant und gesteuert eingeführt werden.

Wichtige Frist: Vor dem 01. September aktiv werden

Microsoft bietet die Möglichkeit, Passkeys in Entra ID zu aktivieren. Wenn Sie nicht rechtzeitig handeln, kann Microsoft im Rahmen der Umstellung selbstständig Passkeys aktivieren bzw. Nutzerinnen und Nutzer in Richtung Passkeys lenken.

Damit Sie die Kontrolle behalten, sollten Sie:

  • Vor dem 01. September Ihre eigene Strategie zur Passkey-Nutzung festlegen.
  • Klar definieren, welche Passkeys und welche Profile erlaubt sind und wie diese verwaltet werden.
  • Die Einstellungen in Entra ID so konfigurieren, dass nicht unkontrolliert alle möglichen Passkey-Typen zugelassen werden.

So verhindern Sie, dass Microsoft „einfach einschaltet“ und Ihre Umgebung sich unbemerkt verändert.

Warum die Beschränkung per AAGUID so wichtig ist

Was ist eine AAGUID – in einfachen Worten?

Jeder Passkey bzw. jedes Authentifizierungsgerät (z.B. bestimmtes Modell eines Sicherheitsschlüssels) hat eine eindeutige Kennung, die sogenannte AAGUID. Man kann sich das vorstellen wie eine Typnummer oder Modell-ID für Sicherheitsgeräte.

In Entra ID können Sie über diese AAGUID festlegen:

  • Welche Geräte und Passkey-Typen erlaubt sind
  • Welche nicht verwendet werden dürfen

Warum das für Ihr Unternehmen entscheidend ist

Wenn Sie Passkeys einfach „global“ aktivieren, ohne AAGUID-Beschränkung:

  • Können Mitarbeitende beliebige Geräte nutzen, die Sie nicht geprüft haben.
  • Besteht das Risiko, dass unsichere oder ungeeignete Passkey-Implementierungen verwendet werden.
  • Wird es schwer, Compliance-Vorgaben (z.B. bestimmte Hersteller, bestimmte Sicherheitsstandards) einzuhalten.

Wenn Sie Passkeys dagegen gezielt über AAGUID einschränken:

  • Erlauben Sie nur geprüfte, vertrauenswürdige Geräte (z.B. bestimmte Sicherheitsschlüssel oder Plattform-Passkeys).
  • Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Sicherheitsarchitektur.
  • Können Sie Support und Schulung auf wenige, klar definierte Methoden konzentrieren.

Die AAGUID-Beschränkung sorgt also dafür, dass Passkeys nicht zum Wildwuchs werden, sondern ein geplantes, sicheres und kontrollierbares Element Ihrer MFA-Strategie sind.

Was passiert am 01.02.2027?

Ab dem 01.02.2027 werden SMS und Voice als MFA-Methoden in Entra ID abgeschaltet.

Microsoft Entra ID: Abschaltung von SMS und Sprachanruf
Microsoft schaltet SMS- und Vocie-MFA Methoden ab

Das hat folgende Konsequenzen:

  • Nutzerinnen und Nutzer, die nur SMS oder Voice als zweiten Faktor eingerichtet haben, können sich nicht mehr wie gewohnt anmelden.
  • Sie werden faktisch gezwungen, auf Passkeys oder andere moderne MFA-Methoden umzusteigen.
  • Wenn diese Umstellung nicht vorbereitet ist, drohen:
    • Login-Probleme und erhöhte Supportanfragen
    • Frust bei Mitarbeitenden
    • Im schlimmsten Fall Unterbrechungen im Geschäftsbetrieb

Die Frage ist also nicht, ob Sie umstellen, sondern wann und wie.

Empfohlene Schritte für Unternehmen

Damit die Umstellung geordnet und sicher verläuft, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

  1. Bestandsaufnahme
    Prüfen Sie, welche MFA-Methoden Ihre Mitarbeitenden heute nutzen:
    • Wie viele nutzen SMS?
    • Wie viele nutzen Sprachanruf?
    • Wo gibt es bereits App-basierte MFA oder Passkeys?
  2. Strategie für MFA und Passkeys festlegen
    Definieren Sie:
    • Welche MFA-Methoden künftig Standard sein sollen (z.B. Authenticator-App, bestimmte Passkeys, ggf. Hardware-Token).
    • Welche Passkey-Typen Sie über AAGUID explizit zulassen möchten.
    • Welche Passkey-Profile sie zulassen möchten.
  3. Konfiguration in Entra ID anpassen
    • Passkeys bewusst aktivieren, nicht dem Standard überlassen.
    • AAGUID-Beschränkungen setzen, um nur geprüfte Geräte zu erlauben.
    • Passkey-Profilvorgabe umsetzen
    • SMS und Voice schrittweise zurückfahren, bevor sie abgeschaltet werden.
  4. Kommunikation und Schulung
    • Mitarbeitende frühzeitig informieren: Was ändert sich, warum ist das wichtig?
    • Kurze Anleitungen bereitstellen: „So richten Sie Ihre neue MFA-Methode ein.“
    • Besonders kritische Bereiche (z.B. Admin-Konten, externe Partner) gezielt begleiten.
  5. Testphase und Monitoring
    • Zunächst mit einer Pilotgruppe starten.
    • Erfahrungen sammeln, Supportbedarf erkennen.
    • Danach schrittweise auf die gesamte Organisation ausrollen.

Fazit: Jetzt gestalten, statt später reagieren

Die Abschaltung von SMS und Sprachanruf in Entra ID ist beschlossen–und sie kommt mit klaren Fristen. Sie haben jetzt die Chance, Ihre MFA-Landschaft aktiv zu gestalten, statt später unter Zeitdruck zu reagieren:

  • Vor dem 01. September: Passkeys bewusst planen und konfigurieren, AAGUID-Beschränkungen setzen.
  • Bis 01.02.2027: Nutzerinnen und Nutzer geordnet von SMS/Voice auf moderne, sichere Methoden migrieren.

Wer frühzeitig handelt, erhöht die Sicherheit, reduziert spätere Störungen und sorgt für eine bessere Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.

Unterstützung bei der Umsetzung

Wenn Sie Unterstützung bei der Planung, Konfiguration oder Umsetzung der Umstellung auf moderne MFA-Methoden und Passkeys benötigen–inklusive AAGUID-Beschränkung und Nutzerkommunikation–kommen Sie gerne auf mich zu.

Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Entra-ID-Umgebung so zu gestalten, dass sie sicher, praxistauglich und zukunftsfähig ist.

Neue Zertifizierung: Identity and Access Administrator Associate
Badge das die Zertifizierung zeigt.

Ab sofort bin ich auch nach Microsoft SC-300 zertifiziert als Identity and Access Administrator Associate!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Implementieren und Verwalten von Benutzeridentitäten
  • Implementieren von Authentifizierung und Zugriffsverwaltung
  • Planen und Implementieren von Workloadidentitäten
  • Planen und Implementieren von Identitätsgovernance

Die Zertifizierung nach Microsoft SC-300 als Identity and Access Administrator Associate bestätigt meine Kompetenz im Microsoft Cloud Bereich.

Das offizielle Zertifikat ist hier einsehbar: https://learn.microsoft.com/api/credentials/share/de-de/AlexLudwig-9384/CCC26029DCAEE23B?sharingId=C07BE48DE0685C72

Das zugehörige PDF-Dokument steht ebenfalls bereit: Microsoft_Certified_Identity_and_Access_Administrator_Associate_2026

Zertifizierung bestätigt: Azure Solutions Architect Expert
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Meine Zertifizierung nach Microsoft AZ-305 als Azure Solutions Architect Expert wurde um ein weiteres Jahr verlängert!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Entwerfen von Identitäts-, Governance- und Überwachungslösungen
  • Entwerfen von Datenspeicherlösungen
  • Entwerfen von Lösungen für die Geschäftskontinuität
  • Entwerfen von Infrastrukturlösungen

Die Verlängerung der Zertifizierung nach Microsoft AZ-305 als Azure Network Engineer Associate bestätigt meine Kompetenz im Microsoft Cloud Bereich.

Das offizielle Zertifikat ist hier einsehbar: https://learn.microsoft.com/api/credentials/share/en-us/AlexLudwig-9384/6D67BA2DE6BF6DBD?sharingId=C07BE48DE0685C72

Das zugehörige PDF-Dokument steht ebenfalls bereit: Microsoft_Certified_Azure_Network_Engineer_Associate_2026

Update: Zwangsaktivierung von MFA in Microsoft 365 verschieben
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Microsoft hat angekündigt, dass die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) in Microsoft 365 und Azure-Umgebungen schrittweise verpflichtend wird. Ziel ist es, die Sicherheit aller Tenants zu erhöhen, da MFA über 99 % der gängigen Angriffe auf Benutzerkonten abwehren kann. Wie die Zangsaktivierung verschoben werden kann, erklärt der Artikel.

Doch was tun, wenn Organisationen mehr Zeit benötigen, um ihre Umgebung vorzubereiten? Microsoft bietet die Möglichkeit, die Zwangsaktivierung der MFA-Aktivierung zu verschieben – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und für einen begrenzten Zeitraum.

Möglichkeiten zur Verschiebung der MFA-Zwangsaktivierung

Für Organisationen mit besonders komplexen Umgebungen oder technischen Hürden bietet Microsoft die Möglichkeit, die Durchsetzung der Phase 2 bis zum 1. Juli 2026 zu verschieben.

Hierzu müssen Admins über folgenden Link den Antrag zur Verlängerung der Migrationsphase stellen:
https://aka.ms/postponePhase2MFA

Details, wie die Verlängerung durchgeführt werden kann hat Microsoft in einem Learn Artikel beschrieben:

https://learn.microsoft.com/de-de/entra/identity/authentication/concept-mandatory-multifactor-authentication?tabs=dotnet#request-more-time-to-prepare-for-phase-2-mfa-enforcement

Warum ein Verschieben riskant ist

Auch wenn eine Verschiebung technisch möglich ist, weist Microsoft ausdrücklich darauf hin, dass dies ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellt.

  • Erhöhtes Angriffsrisiko: Konten ohne MFA sind nach wie vor die Hauptursache für kompromittierte Identitäten. Laut Microsoft lassen sich über 99 % aller Passwortangriffe mit MFA verhindern.
  • Zeitlich begrenzte Lösung: Ein Postphonen ist nur temporär möglich. Früher oder später wird die Erzwingung greifen – wer also nur aufschiebt, verschiebt das Problem in die Zukunft.
  • Compliance & Audits: Viele Branchenstandards (z. B. ISO 27001, NIS2, DSGVO-Sicherheitsanforderungen) setzen MFA bereits voraus. Ein Verschieben kann zu Audit-Risiken führen.
  • Benutzergewohnheiten: Je länger man wartet, desto schwieriger wird es, die Belegschaft an MFA zu gewöhnen. Frühzeitige Einführung reduziert Widerstände.

Sinnvolle Alternativen zum Verschieben

Am sinnvollsten ist die Nutzung von Conditional Access Policies. Damit Benutzergruppen Schritt für Schritt abgedeckt und dennoch bis zum 1. Oktober 2025 alle Administratoren damit ausgestattet werden.

Durch die Schrittweise Ausweitung kann Zeit erkauft werden um alle Benutzer damit auszustatten. Wichtig ist jedoch Administratoren sofort damit auszustatten, um die genannten Risiken in kritischen Bereichen zu verhindern.

Fazit

Die verpflichtende Einführung von MFA ist ein entscheidender Schritt für mehr Sicherheit in Microsoft 365. Wer mehr Zeit benötigt, kann die Aktivierung zwar verschieben – sollte aber parallel unbedingt die Migration vorantreiben.

Bei Fragen oder Problemen, oder wenn du Unterstützung bei der Umstellung brauchst, komm gerne auf mich zu.

Zertifizierung bestätigt: Azure Network Engineer Associate
Badge das die Zertifizierung zeigt.

Meine Zertifizierung nach Microsoft AZ-700 als Azure Network Engineer Associate wurde um ein weiteres Jahr verlängert!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Entwerfen und Implementieren der Kernnetzwerkinfrastruktur
  • Entwerfen, Implementieren und Verwalten von Konnektivitätsdiensten
  • Entwerfen und Implementieren von Anwendungsbereitstellungsdiensten
  • Entwerfen und Implementieren des privaten Zugriffs auf Azure-Dienste
  • Schützen der Netzwerkkonnektivität mit Azure-Ressourcen.

Die Verlängerung der Zertifizierung nach Microsoft AZ-700 als Azure Network Engineer Associate bestätigt meine Kompetenz im Microsoft Cloud Bereich.

Das offizielle Zertifikat ist hier einsehbar: https://learn.microsoft.com/api/credentials/share/de-de/AlexLudwig-9384/1C482948672B5269?sharingId=C07BE48DE0685C72

Das zugehörige PDF-Dokument steht ebenfalls bereit: Microsoft_Certified_Azure_Network_Engineer_Associate_2025

Wichtige Änderung bei Microsoft MFA & SSPR
Logo von  Microsoft Entra ID

Am 30. September 2025 zieht Microsoft den Stecker für die alten Konfigurationsmethoden der Mehrstufigen Authentifizierung (MFA) und der Self-Service-Kennwortzurücksetzung (SSPR). Falls du bisher noch auf die „Legacy“-Einstellungen setzt, solltest du jetzt handeln – sonst drohen ab Oktober Sicherheitslücken oder sogar gesperrte Konten.

Was ändert sich?

Bisher konntest du MFA und SSPR getrennt konfigurieren – teils über das alte MFA-Portal, teils über eigene SSPR-Policies. Ab dem 1. Oktober 2025 gilt nur noch die kombinierte Authentifizierungsmethode in Microsoft Entra ID (früher Azure AD).

Das bedeutet konkret:

  • Das alte MFA-Portal wird abgeschaltet.
  • Separate SSPR-Policies funktionieren nicht mehr.
  • Verwaltung von MFA- und SSPR-Methoden erfolgt nur noch zentral im Entra ID Portal unter Entra ID → Authentifizierungsmethoden.
  • Falls du Security Defaults nutzt, erzwingt Microsoft MFA für alle – Ausnahmen sind nur noch über Conditional Access möglich.

Was passiert, wenn du nicht umstellst?

Ab dem 1. Oktober 2025 greifen deine alten MFA- und SSPR-Einstellungen nicht mehr. Die Folgen können gravierend sein:

  • Keine MFA-Aufforderung mehr für Benutzer, die nur in den alten Policies konfiguriert sind – dein Sicherheitsniveau sinkt drastisch.
  • Kein Self-Service-Kennwortreset mehr – vergessene Passwörter landen direkt beim Helpdesk.
  • Erhöhtes Risiko für Kontoübernahmen durch Phishing oder geleakte Passwörter.
  • Zugriffssperren, wenn Conditional Access MFA verlangt, aber keine gültige Methode in der neuen Plattform hinterlegt ist.

Kurz gesagt: Best Case ist ein massiver Sicherheitsverlust, Worst Case sind gesperrte Benutzerkonten und Ausfälle im Betrieb.

Was solltest du jetzt tun?

  1. Kombinierte Registrierung aktivieren Stelle in Entra ID sicher, dass die kombinierte Registrierung für MFA und SSPR aktiv ist.
  2. MFA Methoden vorbereiten Sorge dafür, dass mindestens zwei sichere Methoden (z. B. Authenticator-App, FIDO2, Temporary Access Pass, etc.) konfiguriert sind.
  3. Conditional Access einrichten Prüfe die Konfiguration der Conditional Access Regeln um sicher zu stellen, dass die neuen Methoden für die jeweilige Regel ausreichend sind.
  4. SSPR neu konfigurieren Lege fest, welche Methoden für den Kennwortreset erlaubt sind, und prüfe die Registrierung aller Benutzer.
  5. Kommunikation & Schulung Informiere deine Nutzer rechtzeitig und stelle Anleitungen bereit.

Weitere Informationen hat zur Migration hat Microsoft in einem Learn Artikel verfasst:

https://learn.microsoft.com/de-de/entra/identity/authentication/how-to-authentication-methods-manage

Fazit

Der 30. September 2025 ist kein „weicher“ Termin – ab dann funktionieren die alten MFA- und SSPR-Methoden schlicht nicht mehr. Wenn du jetzt umstellst, sicherst du nicht nur den reibungslosen Betrieb, sondern schützt auch deine Organisation vor unnötigen Risiken.

Bei Fragen oder Problemen, oder wenn du Unterstützung bei der Umstellung brauchst, komm gerne auf mich zu.

Zertifizierung bestätigt: Azure Virtual Desktop Specialty
Badge das die Zertifizierung zeigt.

Meine Zertifizierung nach Microsoft AZ-140 als Azure Virtual Desktop Speciality wurde um ein weiteres Jahr verlängert!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Planen und Implementieren einer Azure Virtual Desktop-Infrastruktur
  • Planung und Implementierung von Identität und Sicherheit
  • Planen und Implementieren von Benutzerumgebungen und Anwendungen
  • Überwachung und Wartung einer Azure Virtual Desktop-Infrastruktur

Zertifizierung bestätigt: Azure Solutions Architect Expert

Meine Zertifizierung nach Microsoft AZ-305 als Azure Solutions Architect Expert wurde um ein weiteres Jahr verlängert!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Entwerfen von Identitäts-, Governance- und Überwachungslösungen
  • Entwerfen von Datenspeicherlösungen
  • Entwerfen von Lösungen für die Geschäftskontinuität
  • Entwerfen von Infrastrukturlösungen

Zertifizierung bestätigt: Azure Administrator Associate
Badge das die Zertifizierung zeigt.

Meine Zertifizierung nach Microsoft AZ-104 als Azure Administrator Associate wurde um ein weiteres Jahr verlängert!

Warum ist das wichtig? Die Zertifizierung ist mehr als nur ein Nachweis für meine Fähigkeiten – sie ist ein Versprechen an Kunden, dass ich stets auf dem neuesten Stand der Technologie bin und in der Lage bin, innovative Lösungen zu liefern, die den Geschäftserfolg fördern.

Die Zeritfizierung bestätigt mein Know-How in folgenden Bereichen:

  • Verwalten von Azure-Identitäten und der Governance
  • Implementieren und Verwalten von Speicher
  • Bereitstellen und Verwalten von Azure-Computeressourcen
  • Implementieren und Verwalten virtueller Netzwerke
  • Überwachen und Verwalten von Azure-Ressourcen

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